18 Tage in Süd-Schweden und Oslo

30. Juli – 16. August 2010

 

3.660 Kilometer Wegstrecke mit 11,3 Liter/100 Kilometer

Freitag 30.07.  Abfahrt

Wir kamen erst um 16:00 Uhr los und so ging die erste Etappe unserer Schweden Tour nur bis Wörlitz zum übernachten. Auf diesem Platz haben wir schon einmal übernachtet. 

 

Samstag 31.07.  Anreise nach Rostock und übersetzen nach Trelleborg

Ausschlafen, in Ruhe frühstücken und dann ab nach Rostock zur Fähre. Wir waren pünktlich im Fährhafen und nutzen die Zeit zum Mittagessen bis das einschiffen losging. Beim Warten auf die Fähre hat unser Jonas sogar noch einen Schulkameraden in unserer Wartereihe entdeckt – das Hallo war natürlich groß.

 

Die Fähre legte aber leider wegen technischer Probleme eine halbe Stunde später ab. Die Prognose des Kapitäns zur Ankunft in Trelleborg lautete aber dennoch ‚Pünktliche Ankunft’. Die Überfahrt verlief ruhig. Zwischendurch konnten wir uns an Deck sogar etwas sonnen. Die gebuchte Kabine wurde aber wenig verlassen, denn alle hatten Schlaf nach zu holen.

 

 

Unsere Kabine

 

Stellplatz in Trelleborg

 

Nach der Ankunft in Trelleborg um 21.00 Uhr fuhren wir nur noch auf den Trelleborger Stellplatz um den Tag ausklingen zu lassen.

 

Sonntag 01.08.  Der Süden, Wikinger und Sandstrand

Das erste Ziel des Tages war der südlichste Punkt Schwedens in Smygehuk bei Smygehamn.

 

 

Der südlichste Punkt Schwedens

 

Wikinger-Grab in Form eines Schiffes bei Kåseberga

 

Von hier ging es zum Wikinger-Grab in Form eines Schiffes bei Kåseberga. Elena hat auch ihren Namen an der Küste aus großen Steinen gelegt.
Ales stenar oder Ale stenar – wie dieses Grab heißr – ist die mit 68 Metern Länge größte erhaltene Steinsetzung in Skandinavien. Die Steine gelten als Reichsinteresse und sind eine vielbesuchte Attraktion. Die aus einst 60 (heute noch 59) Steinen bestehende Schiffssetzung liegt auf einem etwa 37 Meter hohen Hügel direkt an der Ostseeküste. Das genaue Alter der Steinsetzung ist nicht geklärt. Obwohl es Hinweise gibt, die auf eine Datierung in die späte Bronzezeit zwischen 1000 und 500 v. Chr. schließen lassen, wird auch die Datierung auf die Eisen- oder Wikingerzeit 600–1000 n. Chr. für möglich gehalten. Eisenzeitliche Anlagen bergen zumeist ein Grab, Ales Stenar ist aber kein Grab. Wie aus alten Aufzeichnungen und Bildern hervorgeht, waren ursprünglich neben der großen zwei weitere kleine Schiffssetzungen vorhanden. Bei Grabungen wurden auch dort keine Gräber gefunden. Die 4–5 Tonnen schweren Steine sind in Form eines Schiffes angeordnet. Die fast 3,5 Meter hohen Stevensteine von ‚Bug’ und ‚Heck’ sind die größten. Ihre Ausrichtung zeigt in die Richtung von Sonnenauf- bzw. Untergang zum Zeitpunkt von Winter- bzw. Sommersonnenwende.

 

Weiter ging es nach Knäbäckshusen zum Banden und Schlafen. Das Wetter war sonnig und das Wasser Arsch kalt. Dennoch gingen die Kinder ins Wasser und spielten im Sand. Wir nutzen die Zeit um am Strand auszuspannen.

 

 

 

Banden und Schlafen in Knäbäckshusen

 

Montag 02.08.  Steine, Fischer und Historie

Nach dem Frühstück führen wir zum Königsgrab Kungagraven. Das Grab von Kivik ist der restaurierte Überrest einer Bestattung aus der Nordischen Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.). Die Röse wurde nicht nur als Steinbruch genutzt, sondern zunächst auch nachlässig restauriert. Sowohl in der Konstruktion als auch in den Ausmaßen mit 75 Metern Durchmesser weicht es von den meisten nordeuropäischen Gräbern der Bronzezeit ab. Allerdings sind Steinkisten unter Steinhügeln eine für diese Zeit typische Form in Schweden und in abgeschwächter Dichte auch in Dänemark. Die einzigartigen Petroglyphen der Steinkiste zeigen Menschen, Schiffe, Luren, Symbole und einen Streitwagen mit zwei Pferden.

 

Königsgrab Kungagraven

 

Danach fuhren wir nach Kristianstad. Die Stadt wurde 1614 vom dänischen König Christian IV. gegründet, nachdem schwedische Truppen unter Gustav II. Adolf die alte Stadt Vä in einem Kriegszug niedergebrannt hatten. Im 17. Jahrhundert hatte soe große Bedeutung als dänische Grenzbefestigung gegen Schweden. Als mit dem Frieden von Roskilde 1658 Schonen, Blekinge und Halland an Schweden abgetreten werden mussten, verlor Kristianstad diese strategische Bedeutung und gewann als Handelsstadt an Einfluss. Seit 1719 war Kristianstad Hauptstadt der Provinz Kristianstads län, die 1997 mit Malmöhus län zu Skåne län zusammengelegt wurde.

Sehenswert sind unter anderem der gut erhaltene historische Stadtkern, dem man noch die ehemalige Bedeutung als Festung ansieht, und die Heliga trefaldighetskyrkan (Heilige Dreifaltigkeitskirche).

 

Im Anschluss ging es nach Hörvik – angeblich ein sehr schönes romantisches Fischerörtchen. Diese Ansicht können wir nach dem Besuch aber nicht teilen. Bis auf einen Fischerhafen ist hier nichts.

 

 

Hafenstadt Karlskrona

 

Gästehafen – direkt daneben ist der STP

 

Zum Schlafen ging es im Anschluss in die Hafenstadt Karlskrona. Der Marinehafen von Karlskrona mit seinen ehemaligen Werften und Verteidigungsanlagen und ausgewählte Gebäude der Stadt wurden von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Karlskrona entstand ursprünglich auf mehr als 30 Inseln und Inselchen, was sich auch heute noch auf das Stadtbild auswirkt. 1679 wurde Karlskrona als Flottenstützpunkt von Karl XI. gegründet. Bereits ein Jahr später wurde Karlskrona zur Stadt erhoben. 1790 brannte ein Großteil der Stadt ab. Übernachtet haben wir auf dem WoMo-STP im Gästehafen.

 

Dienstag 03.08.  Natur und Geschichte

Heute fuhren wir auf die Insel Öland. Erstes Ziel auf Öland war auf der südlichsten Spitze der Leuchtturm Långe Erik um uns das Naturreservat Ottenby anzusehen. Hier befindet sich auch eine Forschungsstation für Ornithologie.

 

 

Die südlichste Spitze der Insel Öland mit dem Leuchtturm Långe Erik

 

Wikingerburg

 

Weiter fuhren wir zur Wikingerburg in der das Leben der Wikinger wunderbar veranschaulicht wurde. Häuser, Stallungen, Bogenschiesen, ein Schmied und Brotbacken wurde sehr anschaulich gezeigt. Übernachtet haben wir nur wenige Kilometer weiter auf einem ruhigen wunderschön gelegenen Wanderparkplatz direkt an der Ostsee.

 

Mittwoch 04.08.  Glas, Elche und Baden

Von hier ging es nach dem Frühstück direkt nach Orrefors in eine Glasbläserei. Eine Führung machten wir nicht, dafür wurde aber im Fabrikverkauf ausgiebig geshopt.

Danach ging es nach Kosta in den Grönåsens Älgpark (Elchpark). Wir sahen sogar vier Elche. Ganz vorne mit dabei waren Karl Gustav und seine Silvia mit ihrem Kalb.

 

 

Grönåsens Älgpark

 

Nachtquartier bei Furuby

 

Weiter ging es über Lessebo – wo wir auch unsere Vorräte auffüllten – zum heutigen Nachtquartier bei Furuby. Abgeschieden und direkt an einen wunderschönen Badeplatz gelegen, nutzen die Kinder mal wieder die Gelegenheit zum Baden. Hier trafen wir auch eine Familie aus Erlangen.

 

Donnerstag 05.08.  Märchen, Historie und wilde Landschaft

Der heutige Tag begann mit der Fahrt zum Katthult Hof, auf dem in den Jahren 1971-72 die Filme des Michel aus Lönneberga gedreht wurden.

Astrid Lindgren ist bestimmt vielen ein Begriff, auch ihr Michel. Und der wohnte eben auf dem Katthult Hof. Und Michel gehört nun auch mal zu Schweden. Katthult ist im richtigen Leben ein bewohnter Hof in herrlicher Lage. Der Hof steht nicht in Lönnberga, wie man annehmen möchte. Sie finden ihn in der Ortschaft Katthult (Gibberyd), nur wenige Autominuten von Vimmerby entfernt.

 

Katthult Hof

 

Eksjö

 

Danach sind wir nach Eksjö gefahren um uns die Altstadt anzusehen. Bekannt ist Eksjö für seine einzigartige Holzhausarchitektur. Die Altstadt entspricht noch dem mittelalterlichen Stadtplan und steht mit den historischen Holzhäusern fast komplett unter Denkmalschutz. 1997 wurde Eksjö für die Erhaltung der Altstadt das Europa-Nostra-Diplom verliehen. Eigentlich ein lebendes Museum.

 

Von Eksjö ging es nur ein paar Kilometer weiter nach Skurugata. Dies ist eine Felsformation und bildet einen 800 Meter langen Canyon, der etwa 20 bis 50 Meter tief und 7 bis 24 Meter breit ist. Eine super schöne Wanderung durch die Natur von rund 2 Stunden Dauer. Auf dem Wanderparkplatz der Skurugata haben wir dann übernachtet.

 

Canyon Skurugata

 

Freitag 06.08.  Wasserstraße, See und Unwetter

Weiter fuhren wir zur Schleusenanlage Borentshult des Göta Kanal bei Motala. Diese Schleusenanlage hat fünf Schleusen mit einer Fallhöhe von insgesamt 15 Metern. Nach einer ausgiebigen Besichtigung und beobachten des Schleusens gab es eine ausgiebige Brotzeit direkt an der oberen Schleusenbrücke.

Der Göta Kanal hat eine Länge von 190,5 km, wovon die 87,3 km lange tatsächliche Kanalstrecke zwischen den 5 verbundenen Seen von 58.000 schwedischen Soldaten in 22 Jahren von Hand gegraben wurde. Zusammen mit dem Trollhätte-Kanal und dem Göta älv bildet der Göta-Kanal eine 390 km lange Wasserstraße quer durch Schweden, die einen Höhenunterschied von 91,5 m überwindet. Der Kanal passiert 58 Schleusen, 50 Brücken, zwei Trogbrücken und fünf Seen.

 

 

 

 

Schleusenanlage Borentshult des Göta Kanal bei Motala

 

 

Und dann ging die Fahrt weiter in die drei Kilometer entfernte Stadt Motala am Vätternsee. Motala bezeichnet sich als Hauptstadt des Göta Kanal. Direkt am Hafen ist der große Parkplatz, Parkdauer 24 Stunden und bezahlen von 9-18 Uhr. Wir machten einen kleinen Stadtrundgang und besichtigten den Gästehafen.

In Motala ist auch ein WoMo-Stp in der Fabriksgatan – direkt gegenüber des Gästehafens.

Über die Nordspitze des Vätternsee ging es bis kurz vor Olshammer zum Baden und kurz nach Olshammer fanden wir ein super tolles Nachtlager, direkt am Seeufer. Da es begann zu regnen beschlossen wir aber diesen idyllischen Platz zu verlassen und fuhren rund 10 Meter weiter nach oben. Da es sehr eng und steil war, beschwerte sich unsere Kupplung durch starke Rauchzeichen, das es ihr für heute reicht.

 

Samstag 07.08.  Perle, Kanalschwimmer und Kleinod

Nach dem Frühstück ginge es über Töreboda – wo wir noch einmal den Göta Kanal kreuzten – nach Mariestad. Diese Stadt nennt sich selbst ‚die Perle des Vänern’. Das Städtchen ist nett anzusehen, aber nicht besonderes. Wenn man es auslässt verpasst man nicht wirklich etwas. Hier gibt es im Gästehafen eine VE.

 

Von Mariestad fuhren wir wenige Kilometer weiter, dann waren wir schon in Sjötorp. Hier hatten wir das große Glück dass alljährlich stattfindende Kanalswimmet mit zu erleben. Sjötorp liegt an der Mündung des Göta Kanals in den Vänern. Drei Schleusen führen vom See zum Kanalhafen, an dem das Büro der Kanalgesellschaft, eine Werft und Werkstätten liegen. In weiteren fünf Schleusen am Ortsrand steigt der Kanal auf 20 Meter über dem Wasserstand des Vänern.

 

 

 

 

Kanalswimmet

 

Das Nachlager fanden wir an diesem Tag auf dem Camping Åråshult bei Gullspang. Ein wahres Kleinod von Campingplatz – so etwas haben wir in all den Jahren noch nicht gesehen.

 

Camping Åråshult bei Gullspang

 

Segeln auf dem Vänern

 

Sonntag 08.08.  Die totale Unruhe

Camping Åråshult ist ein kleiner Platz, der von einem deutsch sprechenden Besitzer gepflegt wird, wie wir ihn noch nie erlebt haben: Riesige Stellplätze, Fahrräder und Boote kostenlos, Holz für Lagerfeuer vorbereitet, die Scheune zum Museum ausgebaut—einfach toll. So verbringen wir unseren Ruhetag in völliger Unruhe mit Segeln auf dem Vänern, Fahrradfahren und Lagerfeuer.

Der Vänern ist übrigens der größte See Westeuropas. Er versorgt 700.000 Menschen mit Trinkwasser. Im Prospekt lesen wir, dass 16.000 Boote ihn zu sportlichen Zwecken nutzen und dass sage und schreibe etwa 10.000 Wracks auf dessen Grund liegen!

 

Montag 09.08.  Industrie, Fahren und Oslo

Heute ist ein langer Fahrtag – es geht nach Olso. Auf der Fahrt nach Oslo besuchten wir eine schwedische IKEA, das musste sein. Hier aßen wir auch zu Mittag.

Nach dem Essen ging es weiter nach Borgvik. Hier kann man die Reste des großen Industriezeitalters Värmlands besichtigen, ein Stahlwerk samt Herrenhaus und Kirche, aktiv von 1600 bis 1925 und heute ein Industriemuseum.

 

 

Stahlwerk Borgvik

 

Oslo

 

Am frühen Abend trafen wir in Oslo ein. Ein gemütliches Abendessen und das Klären der Busverbindungen in die Stadt beschlossen den Abend.

 

Dienstag 10.08.  Oslo

Heute besichtigten wir in Oslo das Rathaus, die Festung, die Fußgängerzone, das Schloss mit Wachablösung, die neue Oper, den Dom und das alte Lager Viertel.

 

 

Oslo Innenstadt mit Blick zum Schloss

 

Neue Staatsoper in Oslo

 

Mittwoch 11.08.  Ski und Historie

Der Tag begann mit dem Besuch des Holmenkollen, wo 1952 Olympische Spiele stattfanden. Das Wetter war mehr als Bescheiden – um nicht zu sagen bes... . Als wir auf der Aussichtsplattform der neuen Schanze standen, sah man nur noch weißen Nebel – gespenstisch. Das gesamte Areal war eine riesige Baustelle, da es für die Austragung der Ski-WM 2011 modernisiert und umgebaut wurde.

 

Auf der neue Schanze des Holmenkollen

 

Gamlebyen

 

Auf der Rückfahrt nach Schweden war heute das erste Ziel Fredrikstad – genau genommen – die Altstadt Gamlebyen und deren Festung. Heute übernachteten wir in Ed, denn dieser Ort lag einfach auf unserem Weg und der Parkplatz direkt am See lag wunder schön.

 

Donnerstag 12.08.  Technik, Energie und Historie

Heute fuhren wir zuerst zum Äquadukt in Håverud. Hier wurde in einer technischen Meisterleistung der Dalsland-Kanal durch die Berge geführt. In der untersten Ebene strömt das Wildwasser. Darüber führt in einer Stahlwanne der Kanal. Vor und nach dieser Wanne befinden sich mehrere Schleusen zum Überwinden des Höhenunterschiedes. Über den Kanal ist eine Stahlbrücke, über die die Eisenbahn fährt. Diese Brücke kann nach oben geschwenkt werden, falls ein Schiff mit hohen Masten geschleust werden muss. In der obersten Ebene führt dann noch eine Straßenbrücke über die Schlucht. Ein gewaltiges Bauwerk - 1868 fertig gestellt. Heutzutage finden hier aber keine Lastentransporte mehr statt, die Schleusungen dienen nur noch den Wassertourismus - und der ist riesig.

 

Äquadukt in Håverud

Trollhättan

 

 

Weiter nach Trollhättan. Wir besuchten dort das Kraftwerks- und Schleusengebiet. Wir umrundeten zuerst das alte Wasserkraftwerk um anschließen die Entstehung des alten Wildbachs mit zu erleben. Aus Reiseführern und Reiseberichten hatten wir die Information, dass um 15:00 Uhr die Schleusen geöffnet werden und 300.000 Liter Wasser pro Sekunde die Felsen hinab stürzen. Viele Schaulustige waren schon auf Oskar's Brücke, von der man die beste Aussicht auf die Wasserfälle hat. Kurz vor 15:00 Uhr gab es dann Lautsprecheransagen, mit Erklärungen was genau geschehen wird.

Da die Zeit drängte fuhren wir nach diesem imposanten Schauspiel die 2km des Kerlekens stig (Liebessteig), zu den alten und neuen Schleusen um sie auch noch anzusehen. Die Schleusen sind von 1800, 1844 sowie 1916 und haben einen Höhenunterschied von 32 m. Es ist wirklich beeindrucken drei Generationen Schleusenbau direkt an einem Ort vergleichen zu können. Und wenn man dann noch liest die die Schleuse von 1800 gebaut wurde, ist dieses Bauwerk noch um einiges beeindruckender.

Übernachten wollten wir heute in Lila Edet, daraus wurde aber nichts, denn den Platz gab es nicht. Wir fuhren weiter bis Dössebacka Nähe Kungälv, wo wir direkt am Älv einen wunderschönen Übernachtungsplatz fanden. In dieser Nacht hat es allerdings geregnet, als ob fünf Löschzüge gleichzeitig unser WoMo löschen wollten.

 

Freitag 13.08.  Einkaufen und Weltkultur

Der neue Tag begann mit einer längeren Fahrt nach Ullared. Hier soll laut einem Zeitungsbericht ein riesiges Kaufhaus existieren und das wollten wir finden, besuchen und ausgiebig einkaufen. Dies alles traf ein. Mitten in der schwedischen Wildnis trafen wir auf ein Einkaufparadies.

 

 

UNESCO Weltkulturerbe Grimeton

 

 

 

Auf der Fahrt nach Ullared lasen wir bereits die Schilder von Grimeton und so führte uns unser weiterer Weg dort hin. Grimeton ist der weltweit letzte in Betrieb befindliche Längstwellensender und UNESCO-Weltkulturerbe. Über diesen Sender erfolgte die erste Kommunikation mit Amerika. Da die Zeit auch heute wieder einmal sehr weit fortgeschritten war, fragten wir die netten Damen im Informationszentrum einfach ob es möglich wäre auf dem Parkplatz zu übernachten. Mit Befriedigung vernahmen wir ein freudiges – ja selbstverständlich – zu Kenntnis.

 

Samstag 14.08.  Strand, Stadt und Natur

Heute war der Tag des Regens und das erste Ziel der Stand bei Skummeslövsstrand. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und deswegen blieb es nur beim Ansehen des Standes. Wir nutzen aber die Gelegenheit zum Entsorgen. Nur ein Satz zu diesem Strand: Es soll der schönste Schwedens sein und das können wir wirklich nicht nach vollziehen. Baden würden wir dort jedenfalls nicht, auch nicht wenn das Wetter schön ist. So haben sich auch Elena und Jonas geäußert.

 

 

Strand bei Skummeslövsstrand

 

Helsingborg

 

Der nächste Stopp war Helsingborg. Das war ein muss auf dieser Tour, da wir auf unserer Dänemarktour bereits Helsingør besuchten und Helsingborg von der dänischen Seite sahen.

Nach der Stadtbesichtigung versuchten wir in Landskrona zu übernachten, doch auch diesen STP gab es nicht mehr, so das wir auf der Halbinsel Falsterbo fuhren und am Golfclub übernachteten

 

Sonntag 15.08.  Fährfahrt und Heimfahrt

Fahrt zu Fähre und übersetzen nach Rostock

 

 

 

Nach der Ankunft in Rostock fuhren wir noch bis Malchow zum übernachten. Da es wieder einmal Bindfäden regnete, beendeten wir den Abend gemütlich mit Uno spielen.

 

Montag 16.08.  Heinfahrt

 

In Summe war diese Schweden-Tour wirklich schön – Natur pur. Wir können nun auch verstehen warum so viele immer wieder nach Schweden fahren. Für uns gilt aber erst einmal andere neue Gegenden in Europa zu entdecken bevor wir wieder nach Schweden fahren. Und das fest eingeplante Ziel für die große Sommerreise 2011 ist das Baltikum, worauf wir uns alle sehr freuen.