11. Mai - 25. Mai 2008      Slowenien und Kroatien   

Erster Stop war Eichstätt, denn hier trafen wir uns mit unseren besten Freunden auf einen gemeinsamen Abend. Schließlich wollten die Beiden auch unser neues WoMo sehen.

1950 gefahrene Kilometer, Durchschnittgeschwindigkeit 90 km/h, Verbrauch 12 Liter

 

Direkt am nächsten Tag fuhren wir nach Bled – unsere erste Station in Slowenien: Stadt Bled mit See - Bei der Einfahrt in den Ort sind wir schwer beeindruckt. Die Burg ragt auf hohen Felsen über den See und im selbigen ist die kleine Marien-Insel (die einzige in Slowenien). Alles vor der Kulisse der schneebedeckten Alpengipfel. Der Ort ist quirlig mit Restaurants, Hotels und vielen Touristen. In der Vorsaison jedoch hauptsächlich Einheimische. Zu Fuß haben wir den See in rund 3 Stunden umrunden. Es ist wahrlich nicht verwunderlich, das Bled ein beliebtes Ausflugsziel ist. Eigentlich ein touristisches Muss ist eine Fahrt mit einem der so genannten 'Pletna'-Boote hinüber zur Insel. Wir haben uns allerdings für 10,-€ ein Ruderboot gemietet und den See selbst überquert. Übernachtet haben wir auf dem 'Camping Bled', direkt am See gelegen und echt empfehlenswert.

 

Nach dem eintägigen Aufenthalt ging es weiter nach Postojna um die berühmten Grotten zu besichtigen. Die erste Führung ist um 10.00 Uhr und die letzte um 18.00 Uhr, zu viert haben wir 70,-€ Eintritt für die 90-minütige Führung und den besuch der Burg Luegg (Predjama Grad) bezahlt. Übernachtet haben wir am vierten Tag für 10,-€ in Hrusevje (Razdrto 1e) (BordAtlas S.260).

Von Hrusevje aus ging es ohne Umweg auf den CP Lanterna bei Novigrad.

 
 

 

Kroatien

Immer wieder empfohlen,hat der CP Lanterna auch auf uns einen bleibenden Eindruck gemacht. Erreichen aus Richtung Novigrad - Tar: An der Kreuzung bei der Tankstelle rechts zu Lanterna abbiegen. Nach 2 km Fahrt rechts abbiegen, noch 300 m weiterfahren und Sie kommen zum Campingplatz Lanterna. Nach drei Tagen geht es weiter nach Poreč, die wirklich sehenswerte und gemütliche Fußgängerzone zieht sich durch die ganze Altstadt. Direkt danach ging es zum Limski Kanal. Dieser wird oft als schönster kroatischer Fjord bezeichnet, obwohl es eigentlich eine Bucht ist.

Man hat verschiedene Möglichkeiten der Besichtigung: Mit dem Auto nimmt man die beschilderte Zufahrtsstraße zwischen Vrsar und Rovinj, die auch zu den Fisch- und Muschelrestaurants Fjord und Viking führt. Oder man parkt gleich hinter der Abzweigung nach Vrsar (kein echter Parkplatz) und genießt den Blick über das Tal. Hier wurde auch der Karl May Film ‚Der Schatz im Silbersee’ gedreht. Von hier füren wir weiter bis Pula.

 

Pula ist ein weiteres Hihlight dieser Tour. Die größte Stadt der Halbinsel Istrien kann immerhin auf eine rund 3.000-jährige Geschichte zurückblicken. Übernachtet haben wir in Pula auf dem Autocamp Stoja (HR-52100 PULA).

 

Am 10. Tag fuhren wir nach Rovinj – laut Reiseführer die Perle der kroatischen Adria. Ein Ort, wie er sich malerischer kaum präsentieren könnte. Hafen, farbenfrohe Häuser, enge Gassen, Straßencafes, Restaurants und ein prächtiger Markt. Hier wird jedes Klischee auf angenehme Weise bedient. Ca. 300m vor dem Hafen (von Osten kommend) steht ein Wohnmobilschild vor einen Parkplatz.

Auf dem rund 4 km außerhalb gelegenen Campingplatz 'Amarin' haben wir nach der Stadtbesichtigung übernachtet. Eine weitläufige Anlage mit großem Swimmingpool. Von diesem CP gibt es ein Wassertaxi nach Rovinj (15 Kunar pro Person).Da es uns hier sehr gefällt bleiben wir einen Tag stehen – doch oh Graus – dieser vorgesehene Badetag ist voll ins Wasser gefallen. Den ganzen Tag regnet es in strömen.

 

Nach dem kuscheligen Regentag führen wir weiter zu den Höhlen von Škocjan die auf der UNESCO-Liste stehen. Die knapp zweistündige Wanderung durch die Höhlen beeindruckt sehr. Der Höhlenausgang 'Große Doline' ist auch gewaltig und über allem schwebt die Kirche von Škocjan. Das gesamte Gebiet ist ein Naturpark und so lohnt auch der kurze Weg zum Aussichtspunkt. Von hier aus sieht man eine eingebrochene Höhle und den unterirdischen Fluss der sich seinen Weg bahnt.


Bild von der Web-Side www.park-skocjanske-jame.si, da man in den Höhlen nicht forografieren darf.
 

Da weit und breit kein Stellplatz Unterkunft bot und wir am kommenden Tag noch nach Lipica wollten, fuhren wir zum Übernachten nach Triest. Was uns eine tolle Gelegenheit bot eine Pizza im Land der Pizza und Pasta zu genießen. Am nächsten Tag ging es dann wie geplant weiter nach Lipica – zum Ursprung der Lipizaner-Zucht. Nach einer Führung durch das Gestüt traten wir den Weg in Richtung Norden an und schafften es noch bis Bad Reichenhall (Kirchholzstr.).  

Die letzten beiden Tage verbrachten wir dann wieder mit Manu und Ralli auf der Schrottenmühle im Bayerischen Wald.